Über uns

Kirsten Schmiegelt

Nach dem Abitur war ich bereit, voller Begeisterung in mein „Erwachsenenleben“ zu starten, und da dieses auf festen und vernünftigen Füßen (so, wie ich es mit 19 Jahren ziemlich unreflektiert als vernünftig definierte) stehen sollte, entschied ich mich, Jura zu studieren.

Dieses Studium brachte ich inkl. eines Auslandsjahres in Paris schließlich an der Universität zu Köln zuende, ziemlich ausgezehrt von den Qualen des Staatsexamens aber glücklich, die Examensurkunde endlich in der Tasche zu haben.

Allerdings war für mich bereits im Studium klar geworden, dass mich ein konventioneller juristischer Beruf wenig reizte (ehrlich gesagt hatte sich meine Herzsiegerin bereits im ersten Semester gemeldet, dass Jura nicht meine Berufung war, aber zu dieser Zeit hatten die Vernunft und Erwartungen von außen noch komplett die Überhand) – und so setze ich statt des 2. Staatsexamens ein Diplom in Kultur- und Medienmanagement in Berlin drauf und arbeitete 2 Jahre im Galeriewesen, zuerst in Berlin, anschließend in Frankfurt am Main.

Es waren wertvolle Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte, zu guter Letzt entschied ich mich jedoch, Museen und Galerien lieber wieder als Besucherin zu genießen, anstatt direkter Teil des Systems zu sein.

Wie der Zufall es wollte, landete ich schließlich in der Beratung eines großen Finanzkonzerns. Auch diese Station war sehr wertvoll, ich konnte viel über Menschen und Kommunikation lernen – allerdings stellte sich mir zunehmend die Sinnfrage. Wollte ich wirklich meine nächsten Berufsjahre in diesem Bereich verbringen? War es wirklich das, was mir entsprach? Die Antwort war sehr schnell klar: Nein!

Die entscheidende Frage „was stattdessen?“ zu beantworten, fiel mir da schon deutlich schwerer. Häufig fällt es sehr viel leichter zu definieren, was man nicht möchte, statt zu klären, was man wirklich will. Es folgte ein unglaublich intensiver Selbstreflexionsprozess inkl. umfangreicher Recherchen, um folgenden Fragen auf den Grund zu gehen:

  • Was erfüllt mich mit Sinnhaftigkeit?
  • Für welche Werte stehe ich, und wie sollen das Andere an mir bemerken?
  • Welche Tätigkeit macht mir Freude und kann mich trotzdem ernähren?
  • Wie kann ich mich für Andere einbringen?
  • Welchen Beitrag möchte ich in unserer Gesellschaft leisten?

Nach dem Abitur hatte ich mir dazu wenig Gedanken gemacht, 13 Jahre später sah das anders aus.

Ich nahm mir viel Zeit, wirklich zu erkunden, was sich für mich vollkommen richtig anfühlte und wie ich mein Bedürfnis, Menschen zu unterstützen mit meinem Wunsch nach einer abwechslungsreichen, dynamischen Tätigkeit verbinden konnte. 

Schließlich entschied ich mich für die Ausbildung zum Personal- und Businesscoach und wusste und fühlte bereits bei den ersten Lektionen: „Das ist es“!

Daran hat sich bis heute nichts geändert. In den letzten Jahren haben sich mir unglaublich viele spannende Türen geöffnet, ich darf in Bereichen arbeiten, die ich zu Beginn meiner Ausbildung gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich habe viele Menschen getroffen, die mein Leben unglaublich bereichern, an mich glauben und mir die Möglichkeit geben, ständig zu wachsen und meinen Horizont zu erweitern. Ich durfte lernen, zuzuhören statt zu beurteilen, mich unvoreingenommen auf andere Menschen einzulassen und den Fokus auf die Lösung statt auf das Problem zu lenken. Ich bin unendlich dankbar, diesen Weg gewählt zu haben und weiter zu gehen.

War es immer einfach? NEIN! Die Selbstständigkeit ist kein Spaziergang, ein überdurchschnittliches Arbeitspensum ist die Regel, die Selbstfürsorge oft eine Herausforderung.

Gab es zu Beginn meiner Entscheidung nur positive Resonanz: NEIN!

Einige Bedenkenträger im Bekanntenkreis hielten es für ihre Pflicht, mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich als Coach auf dem gesättigten Frankfurter Markt keine Chance haben würde und auf dem „Teppich“ bleiben solle. Andere belächelten mich, ob es nicht endlich mal „gut sei“ mit meinen ganzen Weiterbildungen. Ob es mit Anfang 30 (!) nicht endlich mal Zeit sei, zur Ruhe zu kommen.

Ich habe es mir angehört, ignoriert, innerlich gelächelt – und einfach weitergemacht.

Meine Herzsiegerin wusste, was sie wollte, ich war ganz bei mir, und das gab mir eine unglaubliche Kraft. Meine Herzsiegerin begleitet mich ständig, manchmal tritt sie mich liebevoll in den Allerwertesten, manchmal beansprucht sie Ruhe, zuweilen ist sie auch mal bockig und hat einen schlechten Tag – und das ist vollkommen in Ordnung. Immer wenn ich sie brauche, hilft sie mir zu erkunden, was sich für mich gerade richtig anfühlt und die nötigen Kräfte zu mobilisieren.

Die Reise ist noch lange nicht zu Ende, lass uns als Herzsiegerinnen ein Stück gemeinsam gehen und wachsen! Mehr zu mir findest Du unter: www.schmiegelt-coaching.de

Peggy Schierenbeck

Ich bin eine Herzsiegerin! Weil ich nie aufgegeben habe, die zu werden, die jetzt bin. Weil ich mir Unterstützung und Rat und Coaching an die Seite geholt habe.

Ich möchte, dass du dich auf deinen Weg machst, dass du zur Heldin und zur Siegerin deines Herzens wirst. Mit dir! Nicht gegen dich oder ohne dich.

Darf ich das?

Wie bei so vielen Frauen habe ich auch an der ein oder anderen Stelle immer eine Erlaubnis gebraucht.

Ich habe sie mir in Coachings geholt, bis ich mir sie selber geben konnte.

Komisch, oder? Wenn ich heute zurückblicke, kann ich das gar nicht mehr verstehen. Aber so sind eben Prozesse. Ganz selten kommt auch heute nochmal die Frage nach einer Erlaubnis. Ich merke es und freue mich, dass ich es heute anders kann.

Bin ich gut genug?

Auch mit diesem Thema kenne ich mich aus, von zwei Seiten. Die klassische, die ebenso gedacht hat „Darf ich das?“ und die andere Seite, die oft gesagt hat “Klar mache ich das!” auch wenn ich innerlich gedacht habe: Oh je. Ich bin immer hineingewachsen, habe das aufgeholt, was ich noch brauchte, um das Versprechen einzulösen.

Also, meine Botschaft an dich: Du schaffst das! Trau dich!

Das sind meine beiden Themen, die ich lernen musste. Es gab viele, viele Täler und oft habe ich wirklich kein Licht mehr gesehen. Aber wie heißt es so schön?

“Kurz bevor es hell wird, ist die Nacht am dunkelsten.”

Es war wirklich oft sehr, sehr dunkel, bevor es wieder hell wurde.

Und heute? Ist es sehr selten dunkel. Und wenn, dann hole ich mir viel, viel schneller Unterstützung, als ich es früher getan habe.

Mut und Zuversicht gegeben haben mir auch immer die Geschichten von Frauen, die Ähnliches durchgemacht haben.

Deswegen erzähle ich dir meine Herzsiegerin-Geschichte und deswegen haben Kirsten und ich dieses Programm aufgerufen, um dir und den zig anderen Frauen da draußen zu zeigen, dass jede eine Herziegerin sein kann.

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